Wandern

NATUR PUR. Das kann man beim Wandern erleben. Die Wälder um Braunschweig und natürlich der Harz bieten sich perfekt dafür an. Natürlich wird in der Gruppe gewandert, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

aktuelle Trainingszeiten

11. – 16.07.2017

Das Wandern ist des MTVers Lust

Meine Besuche durch die Abteilungen brachten mich Mitte Juli zur Wanderabteilung. Nach einer kurzen Anmeldung bei der Wanderwartin Karin Wittenberg war meine Teilnahme geregelt. Startpunkt dieser Wandertour war Lautenthal, ihr Ziel der Ecksberg und zurück. Die Planung dieser Tour übernahm Klaus Kremer. Wer als Teilnehmer eine schöne Route kennt, kann diese vorschlagen und deren Planung übernehmen. Jedes Mitglied kann sich also gerne einbringen. Karin erklärte mir, dass es Sitte ist das der Planer die vorgeschlagene Route vorher einmal abläuft um ihre Begehbarkeit für die Gruppe zu überprüfen.

20 Teilnehmer fanden sich am Parkplatz „Spar die Müh“ ein. Klaus erklärte uns den Ursprung dieses Straßennamens. Dieser hat nichts mit dem folgenden Wanderweg zu tun, sondern mit früheren Versuchen Erz in der Gegend zu finden. Aber da alle Versuche erfolglos blieben, erhielt die Straße den Namen „Spar die Müh“.

Der erste Streckenabschnitt führte uns über den geologischen Lehrpfad, wo auf mehreren Tafeln Informationen über die geologischen Besonderheiten der Region standen. Vorbei an einer ehemaligen Schieferabbauhalde, über die Klaus auch zu berichten wusste, führte uns der Weg zur Mandolinenhütte. Auch die noch so schrägste Steigung auf dem Weg dorthin wurde sportlich und mit einem Lächeln auf den Lippen gemeistert. Den Namensursprung der Hütte vermochte Klaus ebenfalls zu erläutern. Dies beruht auf den in der Region in Wolfshagen geborenen berühmten Klavierbauer Heinrich Steinweg, der in seiner frühen Karriere auch Mandolinen baute. Nach einer kurzen Rast ging es weiter Richtung Ecksberg.

Kurze Regenschauer haben niemandem die Laune verdorben. Zwischen all den Bäumen hat man eh nicht viel davon gemerkt. Knapp vor dem Berggipfel fanden wir eine kleine Lichtung, an der eine halbe Stunde Mittagspause gemacht und geklönt wurde. Der Rückweg, wo es meistens bergab ging, wurde hin und wieder kurz unterbrochen um die Landschaft zu genießen, wie zum Beispiel ein wunderbarer Blick vom Berg aus Richtung Lautenthal.

Als wir nach fast fünf Stunden wieder am Parkplatz eintrafen, ging eine informative und unterhaltsame Strecke von über 11 Kilometern zu Ende.

Traditioneller Abschluss einer jeder Wandertour ist der gemeinsame Besuch eines nahegelegenen Cafés zum Kuchenessen, dieses Mal das Café Bothe in Wolfshagen. Dahin sind wir allerdings mit den Autos hingefahren. Dort trug sich auch jeder Teilnehmer in das Wanderbuch ein. Die aktuelle Ausgabe beinhaltet bereits Aufzeichnungen von 1994. Da noch weitere Ausgaben existieren reichen die Aufzeichnungen noch viel weiter zurück.

Wer teilnehmen möchte, die Termine zu den Wandertouren stehen auf der Homepage und der MTVinfo. Kurz vor dem jeweiligen Termin hängt auch ein Aushang im MTV-Sportzentrum aus. Treffpunkt ist immer um 10 Uhr an der VW-Halle. Mehr Bilder von der Wandertour sind auf www.mtv-bs.de unter dem Sportangebot Wandern zu finden.

Text und Fotos: Jan Schüler

Adonisröschenwanderung bei Langenstein

Jahresbericht 2014

11. – 13.07.2014

Radwochenende im Wendland

Das Radwochenende 11. bis 13. Juli führte die Wandergruppe des MTV ins Wendland. Karin und Jochen Wittenberg hatten die Planung und Ausführung übernommen. Treffpunkt war die Jugendherberge in Hitzacker.

Die 26 Teilnehmer haben sich dann um10.30 Uhr aufgerüstet und sind am ersten Tag zur Eingewöhnung 48 Kilometer gefahren. Das Wetter war schön und Sonne und Wind haben uns auf der Route begleitet. Zunächst mit der Fähre nach Bitter über die Elbe. Weil wir so viel waren, sind zwei Fuhren nötig gewesen. In Rüterberg angekommen war Einkehr in “Elbe 511“ vorgesehen. Danach über die Elbebrücke mit Blick auf die Dönitzer Brücke zur nächsten Einkehr in den Elbterrassen in Wussregel. Die abendliche Erholung begann mit schöner Aussicht vom Weinberg auf die Elbe und die Stadt und endete mit einer gemütlichen Runde im Waldhotel.

Die Aktivitäten am zweiten Tag begannen früher und dauerten auch länger. Die Strecke von 75 Kilometern ging an Dannenberg vorbei, über Breese im Bruche, Gr. Heide, Liepehöfen, zurück nach Dannenberg zum obligatorischen Kaffeetrinken im Kaffee Ambiente und führte uns dann wieder zur Jugendherberge. Wir hatten zwar den Ursprung des Namens Hitzacker gelesen, haben ihn aber für uns umgedeutet. Denn wir waren nach jeder Tour sehr erhitzt wegen der zehn Prozent Steigung der Straße zur DJH. Das Wetter hat der Vorhersage auch nicht ganz entsprochen, es war wolkig und etwas Regen bekamen wir auch ab. Der Abend wurde mit einem Rundgang durch Hitzacker mit Einkehr abgeschlossen. Es gab für Interessierte noch das Spiel der Fußball-WM (Brasilien-Holland) zu sehen.

Der dritte Tag begann gleich mit Regen aber 21 Radler ließen sich nicht abschrecken und starteten wie geplant über Grabau und Gümser See, Seybruch und Dannenberg nach Hitzacker zum Umkleiden und Rückfahrt vorbereiten. Von den 48 Kilometern sind wir ca. 30 Kilometer im Regen gefahren.

Die Landschaft ist sehr schön und für Radfahrer hervorragend geeignet. Die Touren haben uns sehr gut gefallen. Ein herzlicher Dank geht an Karin und Jochen. Wir hoffen alle, dass wir solche Radwanderungen noch oft wiederholen können.

J. Sprenger

Braunkohlwanderung der Frauen

Strahlender Sonnenschein bei knackigen Minusgraden, das ist das Wetter für Braunkohl-wanderungen. Dieses Mal hat es wirklich gepasst. Wir haben Braunschweig von einer ande-ren Seite auf dem Ringgleis erlebt, dieses Mal bei Sonnenschein und nicht mit Kapuze und Regenschirm wie im letzten Jahr. Allerdings fielen die Pausen sehr kurz aus, da die Tempe-raturen zum schnellen Weitergehen zwangen.

Nach einem leckeren Braunkohlschmaus mit allem Drum und Dran und einer Schnapsrunde der Wirtin ging es wieder Richtung Ölper See. Mangels Teilnehmerinnenzahl mussten wir sehr kurzfristig umdisponieren und sind freundlicherweise im Gartenverein Uferstraße zum Kaffee aufgenommen worden. Witzigerweise trafen zwei Wanderinnen auf altbekannte Leute dort. Es wurde viel erzählt und die Stimmung war den ganzen Tag über toll.

 Für nächstes Jahr ist eine neue Strecke geplant und mindestens 50 Frauen sollen sich zum Wandern auf die Strecke begeben. Sorgt also in euren Gruppen dafür, dass auch „Neue“ mitgehen und erkennen, dass Wandern gut tut und Spaß macht.

Uschi Herrmann

Braunkohlwanderung der Männer

Ununterbrochen seit über 120 Jahren machten sich auch 2012 am ersten Februar-Wochenende wieder die Braunkohlwanderer des MTV auf den Weg in den Elm. Pünktlich um 8 Uhr wurde an der Matthäuskirche am Prinzenpark das Braunkohllied angestimmt, bevor die 130 Teilnehmer bei zweistelligen Minusgraden, aber schönstem Sonnenschein, über Riddagshausen und Klein Schöppenstedt nach Veltheim eilten, wo der Lindenwirt schon mit der heißen Boullion und dem bekannt guten und reichhaltigen Buffet wartete.

Bodenfrost und nur sehr wenig Schnee machten die nächste Etappe quer durch den Elm zum Pfannkuchenessen im Reitlingstal zu einem Kinderspiel. Nach 27 km erreichten alle Teilnehmer pünktlich den Lindenhof in Bornum. Dort konnte Organisator Reinhard Jahn Eh-rungen für Jubiläumsteilnahmen vornehmen. An der Spitze war dieses Jahr Dieter Pawel mit 40 Braunkohlwanderungen ohne Unterbrechung (!!) zu nennen. Damit hält er direkten Kurs auf die Bestmarke von Friedrich Meier, der mit 54 Wanderungen ununterbrochen vom Beginn an im Jahre 1890 bis 1943 den Rekord hält. Für die 25. Teilnahme an der Wanderung wurde Klaus-Dieter Sczesny geehrt.

Nach dem Braunkohlessen im Bornumer „Lindenhof“ trug Chef-Chronist Manfred Haufe noch einige Anekdoten aus der langen Geschichte dieser MTV-Veranstaltung vor. Highlights waren sicherlich die Schwanenseeaufführung der Turnriege und die Braunkohlwanderung 1962, die einige Teilnehmer auf Skiern absolvierten.

Jens Struckmann


Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2011